Nur das beste Futter für Bello

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Der Hund ist des Deutschen liebster Freund: Vollwertiges Familienmitglied, ein Partner, der mit Frauchen oder Herrchen durch dick und dünn geht. Daher soll natürlich auch das Futter für den Liebling vom Besten sein. Deutsche greifen dafür auch gerne mal tiefer in die Tasche. Angesichts einer riesigen Auswahl an Futtermitteln, vom Nass- bis zum Trockenfutter, Spezialfutter für Welpen oder Hunde-Senioren oder gar Diät-Futter, die es von den verschiedensten Herstellern gibt, fällt die richtige Auswahl oftmals schwer. Billig-Angebote aus dem Discounter oder teures Spezialfutter aus dem Zoofachhandel – was ist das Geeignetste für meinen Hund?

Es muss nicht immer teuer sein – Hundefutter im Test

Erstaunlich, aber wahr: Es muss nicht immer der teuerste Anbieter sein. Dies zeigt ein kürzlich auf BILD online in der Rubrik Verbrauchertipps veröffentlichter Artikel zum Thema Qualität von Hundefutter. Dieses Futter ging im Test vor die Hunde – Stiftung Warentest untersucht Hundefutter: 15 Sorten „mangelhaft“! heißt es dort.

Die Stiftung Warentest untersuchte in ihrer Studie insgesamt 30 Sorten Feuchtfutter – 15 davon fielen mit dem Ergebnis „mangelhaft“ durch. Und zwar keineswegs nur die billigen: Unter den Mangelhaften waren sogar sechs teure Produkte.

Sogar die eigentlich als beste Produkte zu erwartenden Bio-Produkte waren in der Ranking-Liste ganz weit hinten: Zwei bio-vegetarische Produkte schnitten mit „mangelhaft“ ab, zwei Bio-Futter jeweils nur mit „befriedigend“ und „mangelhaft“.

Die richtige Menge an Nährstoffen fehlte bei vielen Produkten

Es zeigte sich, dass bei den Durchfallern insgesamt 14 Produkten zu wenig Nährstoffe zugegeben waren. Eines enthielt zu viel Kadmium – dies kann zu fatalen Wirkungen führen, da das Spurenelement in zu hohen Mengen zu Vergiftungen führen kann. Ein Hund braucht, um ausgewogen ernährt zu werden, die richtige Menge an Vitaminen, Spurenelementen wie Eisen, Kupfer und Zink, Aminosäuren, zum Beispiel Cystein und Methionin, Fettsäuren, darunter Linolsäure sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Phosphor.

Hunde haben übrigens einen dreimal so hohen Kalziumbedarf wie der Mensch. Eine ausreichende Dosis muss über das Futter aufgenommen werden, denn bei Kalziummangel werden die Knochen brüchig und die Beißkraft sinkt. Wenn ein Produkt zu wenig Kalzium, aber auch wichtige andere Nährstoff beinhaltet, darf es nicht mehr als Alleinfutter für Hunde gelten. Stiftung Warentest gab dafür Abzüge in ihrer Bewertung.

Testergebnisse im Überblick

Das Qualitätsurteil „sehr gut“ erhielten nur acht der 30 getesteten Produkte, darunter übrigens auch günstige Produkte aus den Discount- und Supermärkten. Alle Bestbewerteten enthielten alles, was ein Hund für eine ausgewogene Ernährung braucht. Auch die Futtermengen für die verschiedenen Gewichtsklassen wurden meist korrekt angegeben.

Testsieger

Die Pablo Pastete mit Wild von Netto Markendiscount (400g für 0,59 Euro). Es versorgt den Hund ausgewogen mit allen notwendigen Nährstoffen. Allerdings konnten die Tester in dem Futter wurden sieben verschiedene Tierarten nachweisen, hieß es im Testbericht.
Gesamturteil: sehr gut (1,2)

Diese Produkte fielen durch

Pure Instinct Strong Mustang (400g für 1,99 Euro). Das Futter versorgt den Hund zwar ausgewogen mit allen notwendigen Nährstoffen. Allerdings wird der gesetzliche Grenzwert von Kadmium für Tierfutter überschritten, so die Tester. Außerdem ist es vergleichsweise teuer.
Gesamturteil: mangelhaft (4,8)

100% Rind von Happy Dog (400g für 2,29 Euro). Das Alleinfutter versorgt den Hund nicht ausreichend mit Vitamin B1, meinen die Stiftung-Warentest-Tester. Obwohl „100 % Rind“ angegeben wird, fanden die Tester aber auch Huhn und Schwein im Hundefutter.
Gesamturteil: mangelhaft (5,0)

Biopur – Alleinfuttermittel mit Dinkel und Zucchini für erwachsene Hunde (400g für 2,99 Euro). Es fehlen vor allem die Vitamine A, B1, D2/D3, daher ist es als Alleinfutter ungeeignet. Durch die vegetarischen Zutaten (Dinkel, Soja, Zucchini) hat es einen deutlich höheren Zucker- und Rohfasergehalt als andere Futter, so die Tester.
Gesamturteil: mangelhaft (5,0)

Yarrah – Adult Dog food vegetarisch with rosehips Bio (150g für 0,99 Euro). Mit Vegan-Logo. Urteil der Tester: Vitamin D2 und D3 nicht nachweisbar, Kalziumversorgung nicht ausreichend, die Tagesration liefert zu viel Salz.
Gesamturteil: mangelhaft (5,0)

Irreführende Werbung mit Testurteil

Die Stiftung Warentest hat in Deutschland als Instanz für eine gute oder schlechte Qualität eines Produkts einen sehr guten Ruf. Die Deutschen vertrauen ihrer Stiftung Warentest schon seit ihrer Gründung 1964. Die gemeinnützige Verbraucherorganisation mit Sitz in Berlin ist die mit Abstand bekannteste Stiftung in Deutschland und untersucht im staatlichen Auftrag, gefördert mit Steuermitteln Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter.

Vom Haarshampoo bis zum Hunde-Trockenfutter – Hersteller schmücken sich gerne mit ihren Verbrauchsprodukten mit Testergebnissen, die auf den Warenverpackungen hervorgehoben werden. Dies steigert das Kundenvertrauen, vor allem, wenn die renommierte Stiftung Warentest ein Gütesiegel verleiht.

Auch Hundefutter betroffen

Die Stiftung Warentest weiß um die enorme Macht, die von der Werbung mit ihren Testergebnissen ausgeht. Schon vor langer Zeit veröffentlichte sie eine Art Verhaltenskodex, die „Empfehlungen zur Werbung mit Untersuchungsergebnissen“.

Dennoch sind Fälle, in denen Hersteller ein besonders gutes Testurteil zur Produktwerbung falsch, irreführend oder zur arglistigen Täuschung einsetzen, keine Seltenheit. Diesen Missstand haben wir in unserem Artikel „Hundefutter: Irreführende Werbung mit Testurteil“ bereits näher beleuchtet.

Wenn ein Hersteller bei einem beworbenen Hundefutter mit dem Ergebnis „Testsieger“ wirbt, dabei aber verschweigt bzw. die Information aus dem Logo entfernt, dass auch noch andere Produkte dieselbe Testnote erhalten haben, handelt der Hersteller widerrechtlich, weil er nach § 5a Abs. 2 UWG dem Verbraucher wesentliche Informationen vorenthält. Hier handelt es sich um „irreführende Werbung“.

Die beworbene Angabe „Testsieger“ stellt somit eine Alleinstellungsbehauptung dar, die nicht zulässig ist. Hierzu gibt es auch ein Urteil des OLG Heilbronn vom 27. Juni 2013: Es dürfe nicht verschweigen werden, wenn sich das beworbene Produkt den „ersten Platz“ eines Tests mit anderen Produkten teile. Daher sei die Alleinstellungsbehauptung unwahr und nicht rechtmäßig. Das Testergebnis muss demnach korrekt und im tatsächlichen Wortlaut wiedergegeben werden.

Qualitätsurteil nur für Trockenfutter

Das Landgericht Heilbronn entschied im Januar 2012 auch einen Fall des Unternehmens Kaufland als „irreführende Werbung“: Hier hatte der Supermarkt eine Kombination aus Feucht- und Trockenfutter der Marke Pedigree mit Abbildungen und dem Stiftung-Warentest-Logo und dem Qualitätsurteil: „sehr gut“ beworben.

Allerdings hatten die Tester von Stiftung Warentest lediglich dem Trockenfutter das sehr gute Qualitätsurteil verliehen. Der Verbraucher erhielt jedoch den Eindruck, dass beide Produkte das sehr gute Testergebnis haben. Irreführung des Verbrauchers – entschied das Landgericht. „Drucktechnisch sei es ohne weiteres möglich und naheliegend gewesen, das entsprechende Testsiegel links neben das tatsächlich getestete Hundefutter zu setzen“, so das Gericht.

Qualitätsmangel Plastik im Hundefutter

Das Wohl von Tieren kann – ebenso wie beim Menschen –nicht nur durch qualitativ minderwertige, sondern auch durch fehlerhafte Produkte gefährdet sein. Immer wieder ist in den letzten Jahren von gefundenen Gummiresten, gefährlichen Plastikteilen oder gar Metall im Hundefutter zu lesen.

Plastik im Futter: Vereinzelte Funde

Prominente Fälle von Plastik im Hundefutter und in Lebensmitteln gibt es zuhauf: Von Wagner-Pizza bis Mars-Schokoriegel – in den letzten Jahren gab es bei Lebensmitteln immer wieder Rückrufe wegen Plastik- oder gar Metallteilen, die dort definitiv nicht hineingehören.

Auch Tiernahrung bzw. Hundefutter war betroffen – mit oft fatalen Folgen für den Hersteller. Seit zehn Jahren kämpft zum Beispiel der Bingener Hundefutter-Hersteller Platinum um seinen Ruf. Im Programm hat er Nass- und Trockenfutter sowie Snacks für Welpen und ausgewachsene Hunde, dazu Zahn- und Hautpflege für Hunde. Bereits im Jahr 2007 ereignete sich ein Vorfall, der seither ständig im Netz wieder aufgekocht wird: Ein Fund von Plastikteilen in mehreren Chargen, die aber sofort zurückgerufen wurden.

Betroffen waren auch die Hersteller Finnern aus Velden mit einem Rinti-Produkt sowie der amerikanische Hersteller Pedigree. Über einen Plastikfund in Dosenfutter der Dehner-Marke Best Natur berichtet die Plattform tierforum.de, über Metallteile und Plastik in einem Premium-Trockenfutter Trockenfutter (die Marke wird hier nicht genannt) ein Jagdhundehalterforum.

Ein Selbst-Test zur Problematik mit dem Plastik

Wir haben hier eine Reihe von Fotos zusammengetragen. Können Sie unterscheiden, welche Fotos nachgestellt – also Fake-Fotos von Plastik im Hundefutter – sind?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Echte Fotos oder Fake-Fotos von Plastik in Platinum, Rinti und anderem Hundefutter?

Hundehalter machen sich Sorgen

Es ist nachvollziehbar, dass sich Hundebesitzer angesichts von gefährlichen und nicht ins Futter gehörenden Dingen Sorgen machen. Größere Stücke könnten bei kleinen Hunden und insbesondere Welpen im Schlund steckenbleiben und zum Ersticken führen. Scharfkantige Gegenstände schädigen bei allen Hunden den Magen-Darm-Trakt. „Plastikreste im Futter können durchaus gefährlich werden, wenn sie vom Tier aufgenommen werden“, sagt auch Caterina Mülhausen vom Deutschen Tierschutzbund.

Plastik im Futter: Gerücht oder Wahrheit?

In unserem Beitrag „Plastik im Hundefutter: Gerücht oder Richtspruch?“ haben wir uns eingehend mit dem Thema beschäftigt. Vor allem mit der Frage, inwieweit diese vereinzelten Vorfälle rufschädigend sind und ob die darauf bezogene Berichterstattung im Web sogar an Cyber-Mobbing grenzt.

Fakt ist, dass Hundebesitzer immer mal wieder Plastik im Hundefutter gefunden haben. Das ist möglicherweise auch in Zukunft nie ganz auszuschließen, da Hersteller nie gefeit sein werden vor technischen Problemen oder technischem und menschlichem Versagen.

Eine immer wieder auf die Einzelfälle abzielende Berichterstattung und wiederholtes „Aufkochen“ einzelner Vorfälle aber erwecken beim Hundehalter verständlicherweise das Gefühl, dass so etwas ständig und immer passiert. Und trotz angemessener und zügiger Reaktionen der betroffenen Hundefutter-Hersteller zu Ursachenforschung, Fehlersuche und -behebung bleibt beim Verbraucher ein ungutes Gefühl zurück. Vor allem die Diskussionen in den Online-Foren heizt die Stimmung immer wieder in die negative Richtung auf.

Phänomen Urbaner Mythos

Hundefutter-Hersteller werden immer wieder überprüft – unter anderem durch Ökotest. Plastik wurde bei diesen Tests nicht gefunden, berichten die Rheinhessen-News. Dass regelmäßig Plastik im Hundefutter gefunden wird, wird als Gerücht immer weiter durch das Netz schwirren und sei deshalb als „urbaner Mythos“ einzustufen, so das Nachrichtenportal.

Problem Cyber-Mobbing

Dass sich der Fall von Plastik in Platinum-Hundefutter zu einem der bestimmenden Themen in den Tier- und Hundeforen entwickelte, liegt vor allem auch in der Natur des Internets. Grundsätzlich darf jeder Nutzer online alles äußern und schreiben – solange es wahr ist und keine falsche Tatsachenbehauptung darstellt.

Allerdings müssen Meinungsäußerungen im Ernstfall aber auch bewiesen werden bzw. es muss der Grund genannt werden können, was zu dieser Äußerung geführt hat. Doch in virtuellen Kommunikations-Umgebungen können Meinungen auch anonym geäußert werden und eine Verfolgung von übler Nachrede oder Rufschädigung ist schwer bis gar nicht möglich.

Die Frage kann deshalb durchaus als berechtigt gelten, ob diese Fälle nicht weitaus geringer wären, wenn es keine Diskussionsforen gäbe, in denen anonym und unverblümt Meinungen geäußert werden könnten. Denn die Hemmschwelle für das Streuen von Gerüchten im virtuellen Raum und Beleidigungen ist sehr niedrig.

Ernsthafte Bedrohung – genmanipuliertes Hundefutter

Weitreichendere Folgen als vereinzelt Plastik im Hundefutter haben die Netzfrauen (www.netzfrauen.de) ausgemacht. Sie warnen vor genmanipulierten Zusätzen im Nass- und Trockenfutter wie Kornschrot oder Nahrung mit Soja-Bestandteilen.

Hier könne man oft ungewollt auf genmanipulierte Zusätze stoßen, ist im Netzfrauen-Beitrag „Vorsicht – Hundefutter genmanipuliert“ zu lesen. Denn dass auch Tierfutter genmanipulierte Zusätze enthalten kann, war bisher nicht so bekannt.

Tarnung unter anderen Namen

Obwohl Soja ein Grundbestandteil in der Futterproduktion ist, kann es nicht immer so deutlich als genmanipulierte Zutat auf der Zutatenliste des Hundefutters identifiziert werden. Es erscheint unter verschiedenen Bezeichnungen wie zum Beispiel

  • hydrierte Öle
  • Lecithin
  • Emulgator
  • Tocopherol (ein Vitamin E-Zusatz)
  • Protein.

Die Wahrscheinlichkeit sei sehr hoch, dass Korn oder Soja in der Hundenahrung nicht frei von gentechnisch veränderten Bestandteilen ist, sagen die Netzfrauen. Dies beweist auch eine 2011 erschienene Studie der International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications, laut der bereits 88 Prozent des Getreides und 93 Prozent des Sojas in Tiernahrung genetisch modifiziert sind.

Unabsehbare Auswirkungen auf Mensch und Tier

In den USA gebe es bereits steigende Krankheitsraten, da bei 93 Prozent der ungeborenen Babys im Blut bereits gentechnisch veränderte Lebensmittel-Giftstoffe gefunden wurden, heißt es im Beitrag der Netzfrauen weiter. Die Vergiftung von Mensch und Tier durch genmanipulierte Zusätze finde überdies schon seit Jahren statt. Dass unsere Haustiere, Hunde wie Katzen, davon umso mehr betroffen sind, liegt auf der Hand. Sie kommen – im Gegensatz zum Mensch – direkt mit gentechnisch veränderten Zusätzen in im Futter Berührung.

Seit 1996 genveränderte Lebensmittel in Nahrungsmittelkette

Obwohl 88 Prozent der Deutschen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ablehnt, werden dennoch transgene Pflanzen als Futtermittel in der Tierproduktion eingesetzt, heißt es auf wikipedia.org. So kommen die trotz der unabsehbaren Folgen für Mensch und Tier umstrittene Zusätze in die menschliche Nahrungskette.

Laut der Wissens-Plattform begann der Einsatz von transgenen Pflanzen bereits 1996. Bis 2009 waren schon auf etwa neun Prozent der globalen Landwirtschaftsfläche – das sind 134 Millionen Hektar – in erster Linie transgener Mais, transgene Baumwolle, transgene Sojabohne und transgener Raps angebaut – Tendenz steigend.

Langfristige Folgen durch genveränderte Zutaten?

In einer 2009 durchgeführten Studie mit Ratten kam es nach nur 90 Tagen bereits zu signifikanten Nieren- und Lebererkrankungen, darunter auch Tumore. Es gibt auch immer noch keine gesicherten Ergebnisse von langfristigen Untersuchungen über Folgen für den Menschen und die Tiere. Allerdings haben Forschungen bereits gezeigt, dass es mögliche Zusammenhänge zwischen gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Allergien, Organvergiftungen und anderen Krankheiten gibt

Wie erkenne ich genfreies Tierfutter?

Der Verbraucher sollte bei der Wahl des Hundefutters unbedingt das Kleingedruckte lesen und sich auch beim Hersteller selbst oder auf seiner Webseite um Informationen bemühen. Sich auf attraktive Verpackungen oder clevere Werbeslogans wie „Vollständige Ernährung“ zu verlassen, sei nicht zielführend, meinen die Netzfrauen. Solche hätten in der Welt ungeregelter Tierfutter-Fertigung keinerlei inhaltliche Bedeutung.

Um genveränderten Zusätzen auszuweichen, sei von Tiernahrungen mit Mais als Hauptbestandteil, mit nicht identifizierbaren Fleischanteilen sowie sinnlosen Füllstoffen unbedingt abzuraten.


Bildnachweis: © alle schwarzer.de

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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