DGAKI und GPA empfehlen ausschließliches Stillen bis sechstem Monat

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Die aktuellen Empfehlungen von GPA und DGAKI raten dazu, Säuglinge bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend zu stillen. Parallel dazu empfiehlt die Leitlinie zur Allergieprävention, ab dem fünften, spätestens siebten Monat vorsichtig mit geeigneter Beikost zu beginnen, während das Stillen fortgesetzt wird. Wissenschaftliche Arbeitsgruppen unterstreichen dabei die wichtige Rolle von Hebammen und Kinderärzte als zentrale Unterstützer in der Ernährungsberatung und Präventionsmaßnahmen. Langfristige gesundheitliche Vorteile werden dabei nachweislich hervorgehoben.

GPA befürwortet längeres, häufigeres Stillen zur Förderung von Mutter-Kind-Gesundheit

Die Gesellschaft Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) stellt klar, dass sie eine verlängerte und häufiger praktizierte Muttermilchernährung sowohl im Interesse der Mutter als auch des Säuglings unterstützt. Ihre Position basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine optimierte Immunabwehr, eine verbesserte Nährstoffversorgung und eine enge emotionale Bindung zwischen beiden Parteien nachweisen. Gleichzeitig betont die GPA die Bedeutung umfassender Beratung durch Fachpersonal bei der Umsetzung individualisierter Stillstrategien unter Berücksichtigung aktueller gesundheitlicher Empfehlungen.

Das Stillen trägt zur Festigung der emotionalen Verbindung zwischen Mutter und Kind bei und unterstützt zugleich die Ausbildung eines robusten Immunsystems beim Säugling. Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen darüber hinaus vorteilhafte Effekte auf die Verdauungsfunktionen und eine optimierte Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe. Angesichts einer Zunahme von allergischen Erkrankungen gilt das Stillen als zentrale präventive Maßnahme, das Risiko für die Entwicklung von Allergien zu reduzieren und die Entwicklung des Säuglings positiv zu beeinflussen.

Neue Leitlinie Stillförderung rät exklusivem Stillen bis sechs Monaten

Die im Februar 2026 veröffentlichte Leitlinie „Stilldauer – Interventionen zur Stillförderung“ empfiehlt, dass reifgeborene Säuglinge bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend gestillt werden sollten. Diese Vorgabe zielt darauf ab, die Stilldauer durch systematische Interventionen von Hebammen, Kinderärztinnen und weiteren Fachkräften, ergänzende Beratungsangebote und praxisorientierte Schulungen nachhaltig zu verlängern und somit sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die Entwicklung des Kindes umfassend zu fördern, präventiv, professionell, effizient, zielgerichtet.

Allergieprävention: Exklusives Stillen vier bis sechs Monate dringend empfohlen

Die Fachgesellschaften GPA und DGAKI haben gemeinsam eine Leitlinie zur Allergieprävention publiziert, die Säuglinge in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten möglichst ausschließlich mit Muttermilch versorgen empfiehlt. Ab dem fünften, spätestens dem siebten Monat wird eine schrittweise Einführung von Beikost nahegelegt, um die Entwicklung von Nahrungsmittel-Toleranzen zu fördern. Durch diesen abgestimmten Zeitplan lassen sich allergische Reaktionen minimieren und eine gesunde Ernährungsgrundlage für das weitere Leben legen. dauerhaft und nachhaltig fördern.

Allergierisiko mindern durch Stillen und Beikosteinführung ab Monat fünf

Eine Kombination aus kontinuierlichem Stillen und schrittweiser Einführung geeigneter Beikost ab dem fünften Lebensmonat kann die Wahrscheinlichkeit allergischer Reaktionen bei Säuglingen signifikant reduzieren. Essenziell ist außerdem eine ausgewogene Ernährung der stillenden Frau, damit über die Muttermilch alle relevanten Vitamine, Mineralstoffe und gesunden Fettsäuren übertragen werden. Eine bewusste Auswahl nährstoffreicher Lebensmittel unterstützt die immunologische Entwicklung des Kindes und fördert langfristig eine stabile Darmflora und stärkt das Immunsystem des Säuglings im Wachstum.

Hebammen und Kinderärzte übernehmen eine unverzichtbare Funktion als fachkundige Ansprechpartner in der Stillförderung und Ernährungsberatung. Sie begleiten Familien von der Schwangerschaftsplanung bis zur Einführung von Beikost und unterstützen Mütter bei Stillproblemen, Milchbildung und Bindungsaufbau. Durch regelmäßige Untersuchungen und individuelle Empfehlungen fördern sie eine gesunde Nährstoffversorgung des Säuglings und stärken das Vertrauen der Eltern in ihre Fähigkeiten. Ihr interdisziplinärer Austausch mit weiteren Fachkräften sichert eine umfassende Betreuung. praxisorientiert. evidenzbasiert. empathisch. professionell.

Der geschäftsführende Vorstand der GPA sowie die wissenschaftlichen Arbeitsgruppen Allergieprävention und Nahrungsmittelallergie stellen klar, dass die bestehenden Empfehlungen zur Beratung von Familien unverändert gültig bleiben. Die Rolle von Hebammen, Kinderärztinnen, Kinderärzten und weiteren Fachkräften erhält in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung, da sie als zentrale Begleitpersonen bei der Umsetzung und Unterstützung der Leitlinien fungieren. Durch ihre Expertise stellen sie eine qualitativ hochwertige Beratung bereit und tragen wesentlich zum Erfolg der Maßnahmen bei.

Die neuen Leitlinien der GPA und DGAKI liefern einen detaillierten Leitfaden für eine verlängerte Stilldauer und eine abgestimmte Einführung von Beikost. Sie beruhen auf fundierten Forschungsergebnissen und bieten klare Handlungsempfehlungen für Fachkräfte sowie Familien. Durch die Kombination aus exklusive oder überwiegend fortgesetztem Stillen und gezieltem Beikoststart wird die körperliche und immunologische Entwicklung von Säuglingen gefördert, die Bindung zwischen Mutter und Kind intensiviert und das Allergierisiko nachhaltig vermindert, deutlich langfristig gestärkt.

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