IVU- und NEC-Richtlinie: Neuerungen im Immissionsschutzrecht
Die Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU) zielt auf EU-weit geltende Standards für die Genehmigung und den Betrieb umweltrelevanter Anlagen. Betroffen sind die Energiewirtschaft, die Abfallbehandlung, die Metallindustrie, die mineralbearbeitende und die chemische Industrie sowie andere bestimmte Industriezweige. Seit zwei Jahren wird an einer Änderung der seit 1996 geltenden Richtlinie gearbeitet, nun zeichnet sich ein Ergebnis ab. Welche Änderungen sich für die deutsche Gesetzgebung und die Unternehmen ergeben können, darüber informiert die 3. Fresenius-Fachtagung "Immissionsschutzrecht aktuell: Die Novelle der IVU- & NEC-Richtlinie" vom 5. bis 6. November 2009 in Köln.
Vertreter von Landes- und Bundesministerien, ein Mitglied des Europäischen Parlaments, Rechtsexperten, Wissenschaftler und Industrievertreter geben einen Überblick über neue Entwicklungen im Immissionsschutzrecht. Am ersten Konferenztag bilden die IVU-Richtlinie und das EU-Luftreinhalterecht die Themenschwerpunkte. Entwicklungen im Wasserrecht, die Carbon-Capture and Storage Directive (CCS) und Perspektiven im Emissionshandel durch die Novelle der NEC-Richtline stehen am zweiten Tag auf der Agenda. Die Fresenius-Fachtagung bietet eine Mischung aus rechtlichen Fakten, politischen Prognosen und strategischen Tipps für die betriebliche Praxis.
Quelle: Pressemeldung Die Akademie Fresenius GmbH
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