100 Jahre Deutsche Anwalt- und Notar-Versicherung
Festveranstaltung in Halle
An dem Festakt nahmen unter anderem Prof. Dr. Angela Kolb, Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalts, Vertreter der Stadt Halle sowie Spitzenrepräsentanten aus Kammern und Verbänden der DANV-Kundengruppen teil. Diplom-Kaufmann Klaus Kienle, Geschäftsführender Direktor der DANV, auf die Frage, warum die Hamburger als Ort für den Festakt Halle ausgewählt haben: "In der Saale-Stadt befand sich der erste Firmensitz der Versicherung - und zwar bis zum Verbot jeder Geschäftstätigkeit in der sowjetisch besetzten Zone im Jahr 1945. Die Wahl dieses Veranstaltungsortes ist eine Referenz vor der Stadt Halle und eine Referenz vor der eigenen Geschichte."
Grußworte zum "100sten" überbrachten die Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Angela Kolb, der Vorsitzende des Beirats, Rechtsanwalt Felix Busse, und der ERGO-Vorstandsvorsitzende Dr. Lothar Meyer. Den Festvortrag hielt Rechtsanwalt Hartmut Kilger, Präsident des Deutschen Anwaltvereins.
Gründung
Aufgrund einer Entscheidung des Deutschen Anwaltstages 1905 in Hannover wurde 1907 eine "Ruhegehalts-, Witwen- und Waisenkasse für deutsche Rechtsanwälte und Notare" gegründet - als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Sitz der Kasse war Halle an der Saale. Der Name der Gesellschaft wurde später in Deutsche Anwalt- und Notarversicherung geändert. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Verbot der Geschäftstätigkeit in Halle musste die DANV praktisch wieder bei Null anfangen. Als Partner fand sie in der Hamburg-Mannheimer eine Versicherungsgesellschaft, die sicherstellte, dass die Deutsche Anwalt- und Notar-Versicherung in berufsständischer Tradition nach eigenen, bedarfsgerechten Tarifen, mit getrennten Gewinnverbänden und als wirtschaftlich selbstständige Verwaltungseinheit weitergeführt werden konnte. Diese Eigenständigkeit unterstreicht auch das "Berufsstände- und Beiratsabkommen" von 1956, das den beteiligten Kammern und Verbänden unter anderem das Recht gibt, ein Mitglied ihres Vertrauens in den Beirat der DANV zu delegieren. Dieser Beirat berät die Geschäftsführung des Standesversicherers.
Die DANV heute
Heute wendet sich die DANV an alle Angehörigen von rechts-, steuer-, unternehmensberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufen, an deren Familienmitglieder sowie an deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das übergeordnete Ziel der Deut-chen Anwalt- und Notar-Versicherung, ihre Kundengruppen optimal zu betreuen, hat zur Herausbildung differenzierter Vertriebskanäle geführt: Speziell qualifizierte Vermittlerinnen und Vermittler der Hamburg-Mannheimer-Vertriebe erhalten das Beratungsmandat für die Sonderabteilung und platzieren die DANV-Produkte innerhalb des versicherbaren Personenkreises.
Geschäftsdaten aus dem Jahr 2006
Ende 2006 befanden sich bei der DANV 34.393 Versicherungen mit einer Versicherungssumme von 2.233 Millionen Euro im Bestand. Dazu kommen Unfall-Zusatzversicherungen mit 270 Millionen Euro Summe sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen mit einem Betrag an Jahresrente von 379 Millionen Euro. Die DANV nahm 2006 insgesamt 101,8 Millionen Euro an Beiträgen ein.
Die "Elze-Hilfe"
Über die "Elze-Hilfe" engagiert sich die DANV für unverschuldet in Not geratene Versicherte sowie für den Nachwuchs innerhalb ihrer Kundengruppen - beispielsweise über Kooperationen mit juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten an Universitäten oder über die Unterstützung der Anwaltausbildung des Deutschen Anwalt-Vereins.
Quelle: Pressemeldung Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG
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